Digitalisierung und Klimaschutz

Die Vereinfachung der Prozesse

Frau am Laptop mit Roboterarmen im Hintergrund

Schöne neue elektronische Welt

Im Jahre 1972 strahlte das Zweite Deutsche Fernsehen eine Dokumentation mit dem Titel  „Richtung 2000“ aus. Darin versuchten Experten vorherzusehen, wie das Leben in 30 Jahren aussehen könnte.

Mit vielen Dingen lag der Beitrag erstaunlich richtig. Vor allem erkannte man eine rasante technologische Weiterentwicklung und prophezeite uns eine vollkommen elektronisch gesteuerte Welt mit Kameras, die für uns sehen und Mikrofonen, die für uns hören. Informationen und Waren im Überfluss und jederzeit bestell- und verfügbar.

Die damals gezeigten Gadgets wie Bildtelefon und Schaltpulte erzeugen heute eher ein müdes Lächeln, aber es gibt einem zu bedenken, dass man bereits damals Probleme erkannte, die heutzutage durchaus allgegenwärtig sind. Den Themen Überforderung und Isolation des Menschens durch die Technik muss sich unsere heutige Gesellschaft stellen.

Alter Monitor mit dem Titel Richtung 2000

Digitalisierung und Klimaschutz

Bereits in den 70er Jahren war die Umweltverschmutzung so massiv, dass man in der Reportage annahm, dass sich in der Zukunft Politik und Wirtschaft für eine saubere Umwelt einsetzen würden. Man ging sogar soweit, dass man die These aufstellte, Umweltverschmutzung wird spätestens in den 90ern per Gesetz verboten.

Soweit kam es leider nicht. Doch entwickelten sich viele Dinge – vor allem durch technologischen Fortschritt – zum Bessern. Aber die Anstrengungen der vergangenen Jahrzehnte reichten nicht aus für eine saubere Welt in den 2000er Jahren. Durch den beginnenden Klimawandel, verursacht durch den Menschen, ist in letzten Jahren die Diskussion wieder neu entfacht. Der Klimawandel ist zu dem größten Problem der Menschheit für die nächsten Jahrzehnte erklärt worden.

Die voranschreitende Digitalisierung kann dabei helfen, Emissionen einzusparen. Zum einen durch klimaneutrale Produktionen, aber auch durch die Automatisierung der unterschiedlichsten Prozesse und Arbeitsschritte:

Bereits 1972 nahm man an, dass sich in der Zukunft Dinge einfach und schnell über elektronische Prozesse beschaffen und bezahlen lassen können. Ohne aufwändige Kataloge, Bestellscheine oder Rechnungen. Wenn man annimmt, dass die Herstellung eines einzelnen Blatt Papier für eine Papierrechnung zwischen 40g und 50g CO2 verursacht, so ergibt das schon eine Einsparung bei einer Abwicklung von ca. 3.000 Papierrechnungen über elektronische Prozesse von 120kg CO2.

Digitalisierung - Die Vereinfachung der Prozesse

Der Mensch ist es gewohnt, seine Arbeitsschritte immer weiter zu entwickeln und zu verbessern. Die Elektronik hilft uns dabei und nimmt uns die Arbeit ab. Wir lassen immer mehr Arbeitsschritte elektronisch ausführen, aber auch Kontroll- und Prüfmechanismen sind digital.

Eine Frau am Laptop mit Roboterarmen im Hintergrund

In einem digitalen Rechnungswesen zum Beispiel werden bei einem Rechnungseingang alle Dokumente elektronisch erfasst und überprüft. Damit können die Ressourcen vor Ort entlastet und für wichtigere Projekte eingesetzt werden.

Für die Weiterverarbeitung setzt man auf digitale Workflows, die die Rechnungen an die Verantwortlichen im Unternehmen zur Freigabe weiterleiteten. So entstehen sichere und schnelle Arbeitsabläufe auf Knopfdruck.

Weitere Informationen zum Thema Digitalisierung:

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